ChristlicherDigest

Streichelzarte Füße


Unsere Füße werden oft stiefmütterlich behandelt. Dabei tragen sie uns durch das ganze Leben und haben deshalb umso mehr Aufmerksamkeit verdient. Das gilt auch in Punkto Fußpflege.

Gut gepflegte Füße mit makellos weicher Haut sehen nicht nur besser aus, sondern sind auch deutlich widerstandsfähiger und belastbarer. Fußpflege ist keineswegs nur unter kosmetischen Gesichtspunkten zu sehen, sondern hat auch einen hohen medizinischen Stellenwert. Gerade für Diabetiker ist es extrem wichtig, regelmäßig die Füße zu inspizieren und auf kleinste Verletzungen zu achten, sonst können größere Wunden entstehen, die nur schlecht wieder verheilen. Sehen Sie sich doch einmal Ihre Füße an: Ist die Haut rau und trocken? Hat sich Hornhaut an Ballen und Ferse gebildet? Sind die Fußnägel in Ordnung? Grundsätzlich gilt: Achten Sie beim Kauf von Fußpflegegerätschaften wie Scheren, Feilen oder Hornhauthobel auf Qualität. Im Handel gibt es Fußpflegesets mit batteriebetriebenen Feilen in unterschiedlicher Größe, mit denen man Hornhaut ohne Verletzungsgefahr bequem abfräsen kann.

Die richtige Pflege

Für besonders trockene Haut empfiehlt sich eine intensiv pflegende Fußcreme, die schnell einzieht, die Haut glättet und Hornhaut reduziert. Für noch mehr Pflege gibt es eine Nachtpflegekur, die dick aufgetragen, während des Schlafs die harte und rissige Haut der Füße mit Nährstoffen und Feuchtigkeit versorgt. Söckchen zum Schutz der Bettwäsche, die zudem die Aufnahme der Creme begünstigen, werden mitgeliefert. Zur regelmäßigen Basispflege ist ein Fußbalsam bestens geeignet. Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe wie Urea oder Avocadoöl machen die Haut glatt und geschmeidig. Natürliche Duftnoten wie etwa Minze und Orange sorgen für einen angenehmen Frischekick. Tägliches Eincremen des ganzen Fußes schützt vor trockener Haut und verhindert die Bildung von Hornhaut.

Hühneraugen werden meist durch zu enge Schuhe hervorgerufen. Der ständige Druck bewirkt eine kegelförmige Verdickung der Haut, deren Spitze nach innen gerichtet ist. Drückt die Kegelspitze auf einen Nerv, entstehen starke Schmerzen, die das Gehen zur Qual machen können.  Abhilfe schaffen Hühneraugenpflaster oder –tinkturen, die das Übel in 3 bis 4 Tagen beseitigen können. Druckschutzpflaster nehmen sofort den Schmerz und können neuen Hühneraugen vorbeugen. Spezielle Druckstellenpflaster können auch individuell zugeschnitten und als Polsterung z.B. an Fersen oder Zehen direkt in den Schuh geklebt werden.

Wer seinen Fußnägeln etwas Gutes tun oder sie vielleicht schon auf die nächste Sandalensaison vorbereiten möchte, sollte zu einer Creme für Nagelhaut und Nägel greifen. Speziell für die Füße konzipiert, macht sie die Nagelhaut geschmeidig und glättet kleine Risse. Die Fußnägel werden kurz und relativ gerade geschnitten. Dazu eignet sich am besten ein Nagelknipser. Im Anschluss werden die Ecken mit einer Feile leicht abgerundet. Ein Nagelöl verleiht ihnen einen gesunden Glanz. Wer die Nägel lieber lackieren möchte, sollte zunächst einen Unterlack auftragen, dann erst den Farblack und darüber einen Überlack, so hält die Lackschicht viel länger. Für Nägel mit unregelmäßiger Oberfläche oder Rillen gibt es so genannte Füll-Lacke, die die Nagelfläche ebnen.

Kontra Fußgeruch

Füße schwitzen besonders stark. Pro Tag kann da leicht ein halber Liter Schweiß anfallen. Zunächst ist der Schweiß geruchsneutral, wird dann aber von Bakterien zersetzt und erzeugt so den typisch unangenehmen Geruch. Ein Fuß-Deospray oder -Puder, nach dem Füßewaschen angewandt, sorgt für langanhaltenden Deo-Schutz. Lassen Sie die Schuhe nach dem Tragen immer vollständig austrocknen. Wenn die Schuhe müffeln, hilft ein Schuh-Geruchsstopper, der als Puder oder Spray zu bekommen ist.